Daniela PioliniWie ein gebrochenes Pferd wieder Vertrauen fasst...Das
Pferd Attila wurde vom Einreiten an mit Methoden und in Zeitspannen,
die dem Menschen, aber nicht unbedingt dem Pferd von Nutzen sind, dazu
gebracht, alles zu tun, und das Ergebnis ist ein Desaster.
Wie man in gewissen
Reitställen beobachten kann, sind die Ausbildungsmethoden oft brutal,
wahre Folterungen, die jeder Logik entbehren. Um ein schnelles
Resultat zu erreichen, haben Attilas Vorbesitzer völlig vergessen, sich
um dessen physisches, mentales und emotionales Wohlbefinden zu kümmern.
Im Sinne von "die Mittel heiligen den Zweck" wurde der Weg des
schärfsten Gebisses gewählt, anstatt eine intelligentere Methode
anzuwenden.
Leider scheint es, dass
viele Pferde besser in den Händen von brutalen und aggressiven Menschen
funktionieren, jedoch auf Kosten ihres emotionalen Wohlbefindens.
Anna, die Hauptperson
dieser Geschichte, wird lernen, den Standpunkt des Pferdes in Betracht
zu ziehen, und dies wird ihr helfen, es nicht für seine übertriebenen
und heftigen Reaktionen zu verurteilen. Die Grausamkeiten, denen Attila
ausgesetzt war, fordern ihren Preis und zeigen, dass dessen Leben
bisher kein leichtes war. Nur durch das Studium und das Wissen um
jene Vorgehensweisen, die dem Pferd physisch und mental verständlich
sind, wird Anna emotional stabiler, ruhiger und sicherer und verdient
sich somit AttilasVertrauen. Es taucht spontan die erste Frage auf: Ist
das Pferd intelligent?
Glücklicherweise hält mancher Besitzer inne und reflektiert....
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