HippoBook - die erste Pferde-Fachbuchhandlung DeutschlandsHippoBook - die erste Pferde-Fachbuchhandlung Deutschlands
Balanceakt - in dubio pro equo 38.00 EUR
Art.Nr.: 3-930953-64-6
Artikeldatenblatt drucken
Lieferzeit: 3-4 Tage
Balanceakt - in dubio pro equo

Enthält erstmalig die biomechanische Analyse von ausbildungsbedingten Bewegungsstörungen wie z.B. Zügellahmheit

Das Buch ist ein praktisches Arbeitsbuch für den fortgeschrittenen Reiter und auch für den Ausbilder.

Das Buch ist hilfreich bei der Ausbildung aller Pferde-Rassen und für jede Reitweise unterstützend. Denn ein Pferd bleibt grundsätzlich immer ein Pferd.

Dieses Fachbuch hat eine Erweiterung des Umfangs von über 50 % - gegenüber der Ursprungsplanung. Deshalb konnte der Preis nicht unter der 30 Euro Marke gehalten werden. Wir bitten um Verständnis. Die geplante, in bewegtem Bild erklärende DVD erscheint zu einem späteren Zeitpunkt.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis

1. Pferdesport - Bedingungen
a) Ideal und Wirklichkeit
b) Die aktuelle Entwicklung des Reitsports in Deutschland
c) Reiterliche Ausbildungsdefizite und ihre Konsequenzen
d) Ethik im Pferdesport und die Rolle der Richter
e) Die moderne Pferdezucht und die Konsequenzen für die Ausbildung

2. Reiten  Kunst oder Kommerz? S.
a) Junge Pferde der Markt der Hoffnung
b) Das Jungpferde-Karussel


3. Pferd und Sport  ein unlösbarer Widerspruch?
a) Was bedeutet Horsemanship?
b) Wo stehe ich als Reiter?
c) Korrektur  nicht angenehm, aber notwendig
ZT: Wenn das Problem im Kopf sitzt
ZT: Das Kreuz mit der eigenen Eitelkeit
d) Reiten als Dialog zwischen Mensch und Pferd
e) Stärken erkennen und Grenzen respektieren

4. Ausbildung  mehr als Reiten
a) Erziehung
Warum denken Pferde anders?
b) Respekt und Vertrauen
c) Miteinander nicht gegeneinander
d) Motivation S.

5. Training  physiologisch und sinnvoll
a) Aufbau der Muskulatur
b) Systematische Gymnastizierung

6. Reitersitz  geschmeidig und balanciert
a) Verspannte Reiter, verspanntes Pferd
b) Die psychologische Komponente
c) Erzwungene Beizäumung und ihre Folgen
d) Der Leichte Sitz als Alternative
7. Einwirkung  feinfühlig und wirksam
a) Gewicht- und Krafteinsatz anpassen
b) Hilfen zur feinst möglichen Kommunikation
ZT: Fühlen aus dem Sitz
ZT: Alarmzeichen: Widersetzlichkeit und Faulheit
c) Zügelhilfen und Zügelführung
ZT: Littauer Zügel zur Korrektur

8. Grundbalance das wichtigste Kriterium
a) Die Skala der Ausbildung als Leitfaden
Pferdebeurteilung - Worauf kommt es an?
b) Die Rückentätigkeit als Voraussetzung
c) Rückengänger und Spannrücken- bzw. Schenkelgänger
d) Anlehnung als Ergebnis des schwingenden Rückens
e) Die Bedeutung des Takts für Schub- und Tragkraft

9. Losgelassenheit  der Takt macht die Musik
a) Dehnungsbereitschaft entwickeln
b) Richtig verstandenes Vorwärts
c) Warten und den Takt finden
ZT: Gemeinsam im Rhythmus schwingen
d) Los-Gelassenheit

10. Dehnung  Prüfstein der Ausbildung
a) Richtig verstandenes Vorwärts-Abwärts
b) Fehlerhafte Dehnung
ZT: Der eingerollte Hals
ZT: Das auseinander gefallene Pferd
c) Durchlässigkeit als Ausbildungsziel

11. Schwung  geliebt und missverstanden
a) Verstärkungen dosiert abfragen
b) Spektakuläre Tritte als Maß aller Dinge
c) Von der Tragkraft zur Schubkraft
d) Die Reinheit der Gänge

12. Dressursport nur noch Show? S.
a) Spektakel oder Korrektheit?
e) Demonstration klassischer Ausbildung
f) Zum sportpolitischen Hintergrund
g) Das Urteil der Richter
h) Die Rolle des Publikums

13. Geraderichtung  eine besondere Herausforderung
a) Die natürliche Schiefe
b) Die Ursachen der natürlichen Schiefe
c) Vertikale und horizontale Balance
d) Die Biegung ersten Grades
ZT: Weit verbreitete Reiterfehler
e) Die Biegung zweiten Grades

14. Versammlung Verschiebung der horizontalen Balance
a) Die Biomechanik der Versammlung
b) Rahmenerweiterung und Rahmenverkürzung
c) Die Rolle des Lumbo-Sakral-Gelenks
d) Die Rolle der Rumpfmuskulatur
ZT: Notwendige Konsequenzen
ZT: Kraft und Schnelligkeit
e) Erklärung verschiedener Balancezustände
f) Biomechanik der relativen Aufrichtung
g) Konsequenzen für das Training

15. Das Genick  Gelenk mit Schlüsselfunktion
a) Feine Anlehnung als Geschenk
b) Stellung im Genick
c) Die korrekte Position des Genicks
d) Umgang mit der Genicksteife
e) Was ist ein hergegebenes Genick?
f) Genickentspannung und offener Genickwinkel
g) Konsequenzen für die Ausbildung

16. Das tätige Maul Voraussetzung für Grundbalance
a) Die psychologische Komponente des Kauens
b) Die biomechanische Komponente des Kauens

17. Balanceverschiebung  biomechanisch begründet
a) Fließende Übergänge
b) Die Bedeutung der Seitengänge
ZT: Lösungseffekt beim Übertreten lassen
ZT: Versammelnder Effekt beim Schulterherein
d) Warum kaut ein Pferd?
e) Kiefermobilisierende Wirkung der unteren Muskelkette
ZT: Der Einfluss des Reiters
ZT: Maulfreiheit gewährleisten

18. Zügellahmheit  schwierige Diagnose
a) Falscher Umgang mit der natürlichen Schiefe
ZT: Gehfehler, ein lange bekanntes Problem
b) Ursachenforschung
c) Verkürzte zweite Stützbeinphase
d) Reaktion des Langen Rückenmuskels
ZT: Die reiterliche Wahrnehmung
e) Verkürzte zweite Vorführphase
f) Das Gangbild nach dem Handwechsel

19. Der Tierarzt  im politischen Spannungsfeld
a) Pflicht zum Einschreiten gemäß Tierschutz
b) Gewöhnung an Zwangsmethoden?
ZT: Westernsport
c) Problemfeld Freizeitsport
ZT: Minimalanforderungen definieren

20. Hypothese Berufskrankheit Fesselträgerschaden
a) Krank durch Reiten unter Zwang
b) Der verspannte Rumpf und die Auswirkungen

21. Lösungsansätze  Korrektur verrittener Pferde
a) Ausbildungsprobleme aufgrund von Balancestörungen

22. Korrekturansatz - Das verspannte Pferd S.
a) Mängel bei der Grundausbildung
b) Korrektur im Entlastungssitz
c) Einleitende Schrittphase mit Dehnung
d) Longenarbeit mit Kappzaum
e) Die Psyche des Korrekturpferds
f) Korrekturempfehlungen

23. Korrekturansatz - Der Schenkelgänger
a) Das Pferd mit tiefer Rückenposition
b) Taktmäßiges Vorwärts
c) Das Hinterbein aktivieren
d) Langer Hals und Seitwärtsbewegung
e) Arbeit im Gelände
f) Korrekturempfehlungen

24. Korrekturansatz - Der Spannrückengänger
a) Das Pferd mit hochgedrücktem Rücken
b) Rollkur und Hyperflexion
c) Learned Helplessness
d) Extreme Balancestörung und Fluchtreflex
e) Psychische Entspannung
f) Longenarbeit mit Kappzaum
g) Extrem schwierige Pferde mit Fluchttendenz
h) Widersetzlichkeit gegen den Schenkel
i) Das Zusammenspiel der Hilfen
j) Korrekturempfehlungen
25. Korrekturansatz - Das auseinander gefallene Pferd
a) Schenkelgang als Folge fehlender Grundspannung
b) Das Ausbildungsniveau der Freizeitreiter
c) Balancestörung durch reiterliches Unvermögen
ZT: Mindestanforderungen an Freizeitreiter?
d) (Konsequente) Geländearbeit in taktsicherem Vorwärts

26. Grundlegend  Gedanken zur Korrektur
a) Ruhige Seitwärtsarbeit im Schritt
ZT: Grundbalance wieder herstellen
ZT: Geschmeidig sitzen, gefühlvoll agieren
b) Ideale und korrigierende Zügelführung
ZT: Kaureflex durch Anheben der Reiterhand
ZT: Unabhängiger Sitz und feine Hand

27. Tierarzt  Problematik bei Wertgutachten
a) Ausbildung als Wertkriterium

28. Zusammenfassung  Ein Resümee
Zurück zu bewährten Ausbildungsprinzipien

29. Die Wissenschaft  ihre Rolle und ihre Grenzen
Methoden zur Beweisführung fehlen

30. Reitkulturen  Dialog statt Ausgrenzung


Ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch.
Ein Richter aber muss ein Mensch
von unbestechlichem Wesen
Mit großem Fachwissen, schneller Auffassungsgabe,
Toleranz und einem sicheren Blick für das Wesentliche sein!
Im Zweifelsfall sollte ihm der Leitspruch gelten: IN DUBIO PRO EQUO.
Hans Freiherr von Stackelberg, Träger des Bundesverdienstkreuzes,
Schüler von Major a.D. Paul Stecken  

Diesen Artikel haben wir am Montag, 22. August 2011 in unseren Katalog aufgenommen.

Kunden, welche diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel gekauft: